Timo Schattka produziert Rap-Song für 7. Klasse des Gymnasium St. Leonhard Aachen.
Im November 2009 hat Timo Schattka für das Gymnasium St. Leonhard in Aachen mit der Klasse 7a einen Rap-Song aufgenommen. Die Produzentin und Klassenlehrerin Vera Kühn hatte den ehemaligen Schüler leicht für ihr Projekt gewinnen können. Lesen Sie nachfolgend Auszüge aus dem Pressetext der Schule:
"Die Deutschlehrerin grub tief in ihrem Gedächtnis: Da gab es vor vielen, vielen Jahren mal einen besonders netten und begabten Schüler an St. Leonhard, dessen Klassenlehrerin sie gewesen war. Dieser Schüler hatte unter anderem zwei große Stärken: Technik und Töne. Schon zu Schulzeiten hatte er komponiert, aufgenommen, geschnitten und überall geholfen, wo er gebraucht wurde: bei Schulfesten, Theateraufführungen und bei allerhand Schabernak, den sich Lehrer/innen mit ihren pensionsreifen Kollegen erlaubten. Dieser Schüler hieß Timo Schattka, und wie’s die Fügung des Schicksals wollte, war er inzwischen im Besitz eines Tonstudios mit dem schönen Namen „Skyway Music“. Timo wurde über’s Internet schnell ausfindig gemacht und war so hilfsbereit wie eh und je. Dumm war nur, dass sein Studio in der Roermonder Straße für 26 Schüler dann doch zu klein war. Aber wozu hat man Beziehungen? Flugs lieh sich Timo ein Studio von Freunden aus, und die unendliche Rap-Geschichte erhielt ein neues Kapitel. Das Studio war abgelegen, riesig und geheimnisvoll, es war heiß und die Luft zum Schneiden. Die Proben nahmen kein Ende. Trotzdem war der Profi mit den jungen Stars zufrieden: „Die Rapperinnen und Rapper waren sehr gut vorbereitet und diszipliniert“, lobte Timo Schattka.
Und bei all den schweißtreibenden Aktivitäten wurde die 7a auch noch gefilmt. Der Schuldirektor höchstpersönlich war als Kameramann angetreten. Draußen wurde es dunkler und dunkler. Céline, die Geburtstag hatte und die ganze Klasse mit leckerem selbstgebackenem Kuchen verwöhnte, ist es zu verdanken, dass der Tag trotzdem für alle ein Highlight wurde. Als die Klasse den Rap fertig geschnitten und gemischt dann wiederhörte, stand fest, dass es auch ein musikalischer Erfolg gewesen war: Timo hatte gezaubert. Man konnte jetzt jede einzelne Stimme heraushören und wiedererkennen, Jungen, Mädchen, vor und nach dem Stimmbruch, Deutsche und Migranten, all die verschiedenen Tonhöhen, Klangfarben und Akzente! Man beachte zum Beispiel, wie gut der Schüler Luk Yi den Text antäuscht, den er noch gar nicht können konnte, denn er stammt aus China, war erst wenige Tage zuvor ohne ein Wort der Landessprache in Deutschland angekommen und hat wahrscheinlich chinesisch gerappt…."
Den kompletten Text und das Video samt Song finden Sie hier:
http://leoac.de/news/143-leo-rap